Wer wir sind und was wir machen
Nach § 5 NJVollzG "soll der Gefangene im Vollzug der Freiheitsstrafe fähig werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen".
Es soll also dem Rückfall wirksam vorgebeugt werden und zwar durch den Gedanken des Behandelns (Behandlungsvollzug). Die antiquierten Überlegungen, Menschen zu verwahren (Verwahrvollzug), sind seit ca. 40 Jahren überholt, denn sie fördern den Rückfall. Also war eine Umstrukturierung des Strafvollzuges unumgänglich.
Wir alle sind aufgerufen, den Behandlungsauftrag zu erfüllen und jeden Gefangenen ein sinnvolles Angebot für die Wiedereingliederung anzubieten. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es der engen Zusammenarbeit aller im Vollzug tätigen Bediensteten und der aktiven Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Konkrete Hilfen der CURA Lingen e.V.:
- Träger von Bildungsmaßnahmen für Strafgefangene in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit
- Beratung
- Einzelfall- und Familienhilfe
- Unterstützung der Bewährungshilfe
- Förderung ehrenamtlicher Arbeit
- Unterstützung der Freizeit- und Sportbereiche in den Emsländischen Justizvollzugsanstalten (Lingen, mit den Abteilungen Groß Hesepe und Osnabrück, Lingen - Damaschke und Meppen
- Unterstütztung beruflicher Förderungsmaßnahmen
